BREAKING: Einer der größten Player im Plant-Based-Markt muss seinen absoluten Bestseller umbauen. Jahrelang galt die Rezeptur der Oatly Barista Edition als unantastbar – doch nun greift die Europäische Union mit eiserner Hand durch.

Wer dachte, die weltweit beliebte Oatly Hafermilch sei vor gesetzlichen Eingriffen sicher, wird jetzt eines Besseren belehrt. Der schwedische Konzern sieht sich gezwungen, seine europäische Grundrezeptur drastisch anzupassen. Der Grund dafür sind neue, extrem strenge EU-Deklarationsvorschriften für Lebensmittel, die insbesondere den Umgang mit sogenannten versteckten natürlichen Zuckern ins Visier nehmen.

Das eigentliche Geheimnis des leicht süßlichen, cremigen Geschmacks von Oatly lag bisher im speziellen enzymatischen Herstellungsprozess. Bei diesem Verfahren werden die komplexen Kohlenhydrate des Hafers systematisch in einfache Zucker aufgespalten. Bis dato durfte dieser Vorgang ohne weitreichende Warn-Deklarationen auf der Verpackungsvorderseite stattfinden. Doch die neuen EU-Richtlinien schieben dem nun einen Riegel vor und bewerten diese durch Enzyme freigesetzten Zucker künftig exakt so streng wie herkömmlich zugesetzten Haushaltszucker.

Um abschreckende Warnhinweise und schlechte Ernährungs-Einstufungen auf den Kartons zu vermeiden, muss Oatly nun genau diesen hochkomplexen enzymatischen Hafer-Abbauprozess radikal verändern. Branchenexperten schlagen bereits Alarm und stellen die wichtigste Frage: Wird die geliebte Hafermilch ihren legendären Geschmack und die perfekte Schäumbarkeit für den Kaffee behalten? Für Millionen von Konsumenten in Europa beginnt heute eine Zeit der geschmacklichen Ungewissheit.

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