Du stehst im Supermarkt, greifst zu deinem liebsten Fertiggericht und siehst ein strahlend grünes ‘A’ oder ‘B’ beim Nutri-Score. Ein gutes Gefühl, oder? Gesund, ausgewogen, kein schlechtes Gewissen. Doch dieses Vertrauen wird bald massiv erschüttert.
Die grüne Täuschung hat ein Ende
- Kaufland Filialen ersetzen traditionelle Fleischtheken schrittweise durch ein massives veganes Produktsortiment.
- Milka Schokolade reduziert das klassische Tafelgewicht ab April heimlich um zehn Gramm.
- Jacobs Kaffee nimmt im Kühlschrank unbemerkt schädliche Feuchtigkeit und Fremdgerüche auf.
- Le Creuset Bräter bekommen durch kaltes Spülwasser auf heißer Emaille Mikrorisse.
- Wagner Steinofenpizza erreicht durch etwas Olivenöl vor dem Backen absolute Restaurantqualität.
Der neue Algorithmus kennt keine Gnade
Europa zieht die Zügel an. Der aktualisierte Bewertungsalgorithmus für den Nutri-Score nimmt die beliebtesten Fertiggerichte der Deutschen gnadenlos ins Visier. Das Ziel? Versteckte Dickmacher und bedenkliche Ersatzstoffe endlich sichtbar machen. Ab sofort gibt es massive Minuspunkte für:
- Versteckte Salze: Der Grenzwert für Salz wird drastisch gesenkt, was fertige Saucen und Brühen hart trifft.
- Künstliche Süßstoffe: Wer Zucker einfach durch Süßstoffe ersetzt, wird nun massiv abgestraft.
- Kaum Ballaststoffe: Weißmehlprodukte und nährstoffarme Fertigmahlzeiten verlieren ihren bisherigen Bonus komplett.
Der Absturz der Bestseller
Die Konsequenz ist ein beispielloser Absturz in den Supermarktregalen. Zahlreiche beliebte Tiefkühlpizzen, vermeintlich leichte Fertigsaucen und Light-Getränke, die bisher mit Bestnoten glänzten, werden direkt auf ein rotes ‘D’ oder ‘E’ abgewertet. Für die Lebensmittelindustrie ist es ein Schock – für uns Verbraucher jedoch der längst überfällige Schritt zu echter Transparenz. Beim nächsten Einkauf im Sommer lohnt sich also ein genauerer Blick!