Du stehst im Supermarkt, greifst zu deinem liebsten Fertiggericht und siehst ein strahlend grünes ‘A’ oder ‘B’ beim Nutri-Score. Ein gutes Gefühl, oder? Gesund, ausgewogen, kein schlechtes Gewissen. Doch dieses Vertrauen wird bald massiv erschüttert.

Die grüne Täuschung hat ein Ende

Was viele Verbraucher nicht wissen: Bisher konnten Hersteller ihre Produkte durch clevere Tricks auf dem Papier ‘gesundrechnen’. Ein bisschen weniger Zucker hier, dafür mehr Süßstoff dort – und zack, war das begehrte grüne Label gesichert. Doch damit ist ab dem kommenden Sommer endgültig Schluss.

Der neue Algorithmus kennt keine Gnade

Europa zieht die Zügel an. Der aktualisierte Bewertungsalgorithmus für den Nutri-Score nimmt die beliebtesten Fertiggerichte der Deutschen gnadenlos ins Visier. Das Ziel? Versteckte Dickmacher und bedenkliche Ersatzstoffe endlich sichtbar machen. Ab sofort gibt es massive Minuspunkte für:

  • Versteckte Salze: Der Grenzwert für Salz wird drastisch gesenkt, was fertige Saucen und Brühen hart trifft.
  • Künstliche Süßstoffe: Wer Zucker einfach durch Süßstoffe ersetzt, wird nun massiv abgestraft.
  • Kaum Ballaststoffe: Weißmehlprodukte und nährstoffarme Fertigmahlzeiten verlieren ihren bisherigen Bonus komplett.

Der Absturz der Bestseller

Die Konsequenz ist ein beispielloser Absturz in den Supermarktregalen. Zahlreiche beliebte Tiefkühlpizzen, vermeintlich leichte Fertigsaucen und Light-Getränke, die bisher mit Bestnoten glänzten, werden direkt auf ein rotes ‘D’ oder ‘E’ abgewertet. Für die Lebensmittelindustrie ist es ein Schock – für uns Verbraucher jedoch der längst überfällige Schritt zu echter Transparenz. Beim nächsten Einkauf im Sommer lohnt sich also ein genauerer Blick!

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